Altötting - Unfallchirurgie - Abteilung

 

Die Abteilung für Unfallchirurgie umfasst 44 Betten zuzüglich anteiliger Intensivbetten und steht seit Januar 2003 unter der Leitung von Chefarzt Dr. W. Wambach.

 

Es werden sämtliche Standardverfahren der modernen Unfallchirurgie durchgeführt. Dies beinhaltet die Versorgung von akuten Verletzungen wie Knochenbrüchen und Weichteilverletzungen, die notfallmäßige Behandlung bei Schädel-Hirn-Verletzung, aber auch die Wiederherstellung der Funktion des Bewegungsapparates bei chronischen, degenerativen sowie Tumorerkrankungen. Spezielle Schwerpunkte finden sich in der Versorgung kindlicher Verletzungen.

 

Die unfallchirurgische Abteilung ist zur Behandlung von Schwerverletzten nach dem VA-Verfahren der Berufsgenossenschaften zugelassen. Das von den Berufsgenossenschaften hierzu geforderte Spektrum (vormals § 6-Fälle) wird vollständig angeboten. Die Behandlung von Arbeitsunfällen wird an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden lang angeboten und durchgeführt (D-Arzt-Verfahren). Im Berichtszeitraum wurden 1574 BG-Patienten behandelt, davon 134 VAV-Fälle.

 

Im Rahmen der Weiterbildung zum Allgemeinchirurgen werden in Kooperation mit der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie die unfallchirurgischen Inhalte vermittelt. Die Abteilung für Unfallchirurgie und chirurgische Abteilung führen einen gemeinsamen Mitarbeiterpool, wobei durch regelmäßige Rotation der Assistenten, fachübergreifende Bereitschaftsdienste, gemeinsame Besprechungen mit Röntgendemonstration und Indikationsbesprechungen die breite Ausbildung in allen chirurgischen Teilbereichen gewährleistet wird.

 

Durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung wird das angebotene Spektrum sowohl hinsichtlich Weite als Dichte ständig verbessert. Mindestens drei Fortbildungsveranstaltungen pro Jahr, dabei mindestens eine mit überregionaler Bedeutung werden durch die Abteilung für Unfallchirurgie durchgeführt. In den letzten Jahren fanden in diesem Rahmen mehrtägige Tagungen und Workshops mit dem Schwerpunkt der Kindertraumatologie statt.

 

Durch die Teilnahme an überregionalen Studien (Kindertraumatologie, Osteoporose) werden neben den internen auch externe Qualitätskontrollen durchgeführt. Auch das hauseigene Qualitätsmanagement wird respektiert; so wurde z.B. die TÜV-Zertifizierung der Abteilung für Unfallchirurgie an der Kreisklinik Altötting auch im Jahr 2004 erfolgreich wiederholt.

 

Der enge Kontakt zur Rettungsmedizin als wichtige Stütze einer funktionierenden Unfallchirurgie ist durch die aktive Teilnahme der Mitarbeiter am Notarzt-Dienst und die Qualifizierung von Mitarbeitern als leitender Notarzt gewährleistet. Zudem werden auch hier regelmäßige Fortbildungen für das Rettungsdienstpersonal durchgeführt. Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der großen regionalen Industriebetriebe wurde im Rahmen des Katastrophenschutzes intensiviert.

 

Die Akzeptanz der Abteilung für Unfallchirurgie durch die Bevölkerung spiegelt sich in den steigenden absoluten Behandlungszahlen als auch in den steigenden Zahlen für operative Eingriffe wieder.

 

 

Stellenplan

 

1 - 2 - 6,5

 

Bettenzahl

 

insgesamt 44 Betten, zusätzlich anteilig 6 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit

 

Weiterbildungsbefugnis

 

Voll im Fachgebiet Allgemeinchirurgie in Zusammenarbeit mit der chirurgischen Abteilung, 2 Jahre im Schwerpunkt Unfallchirurgie (WO 1993) und 2 Jahre in Spezieller Unfallchirurgie (WO 2004)

 

Sprechstunde (Mo-Fr):

 

Anmeldung 13.30 - 14.30 Uhr

Sprechzeit bis 15.00 Uhr